Tag 4: Die große Freiheit, wir übernehmen das Wohnmobil

Ist das alles aufregend! Die Koffer liegen wieder gepackt vor uns und wir sind bereit uns gegen 10 Uhr auf den Weg zur Vermeitstation zu machen. Womit? Natürlich wurde wieder ein Uber gerufen, das funktioniert wirklich sehr gut und zuverlässig und schon stehen wir 40 Minuten später bei Roadbear RV auf dem Hof. Der erste Eindruck ist schon ziemlich spektakulär, jede Menge Wohnmobile in allen Größen warten auf ihre Besitzter, und alle sehen Top gepflegt und modern aus.

Wir werden freundlich begrüßt und in Empfang genommen, nach kurzer Zeit konnten mit der Einweisung gestartet werden. Diese fand zwar auf Englisch statt, war aber gut zu verstehen, auch die technischen Dinge wurden alle in Ruhe erklärt. 
Kurz gefasst kann man sagen, mit 7,6m Länge, 3,6m Höhe und knapp über 3m breite erwartet uns schon ein ganz anständiges Gefährt für die nächsten Tage. So gegen 12:30 war die gesamte Einweisung mit dem Papierkram abgeschlossen und wir durften vom Hof rollen, schon der Sound der Maschine macht ordentlich Spaß!

Wir fahren direkt zum nächsten Walmart Supercenter um erstmal das nötigste einzukaufen. Das nötigste ist locker gesagt, auf einigen Fotos habe ich schon gedacht, der Markt könnte etwas größer als eine Metro in Deutschland sein, aber das das reicht noch nicht, es ist gigantisch und wir haben Probleme uns zurechtzufinden. Neben den Dingen die wir wirklich benötigen kommt natürlich auch noch so das ein oder andere zusätzlich ins Körchen und schon schieben einen mit 350 $ Inhalt beladenen Einkaufswagen über den Parkplatz 🙈 und an einer Sache wurde auch nicht gespart: Tüten. Alles wurde für uns direkt an der Kasse verstaut, unnötig zu erwähnen dass es keine Papiertüten waren...

Die Zeit rennt und es mittlerweile 14:30, zum Glück ist der Weg zum ersten Campingplatz nicht weit, wir fahren etwa nur eine halbe Stunde.
Auch an diesem Küstenabschnitt lässt der Sommer noch auf sich warten, mit 12°C und dichten Wolken ist sehr unkalifornisch, aber das wird bestimmt noch. 
Wir stehen auf dem Campingplatz Carpinteria State Park, dieser besteht aus 3 verschiedenen Plätzen und ist eigentlich ein reiner Stellplatz, viel Luft zum Nachbarn hat man nicht, für die erste Nacht zum kennenlernen und einrichten reicht es aber allemal. Das Wetter scheint auch die Einheimischen nicht zu stören, überall brennen Lagerfeuer und es werden Grills durch die Gegend getragen, die wir in der Größe nichtmal zuhause haben, die Stimmung ist ausgelassen. 
Wir packen jetzt unsere Koffer aus und richten uns ein wenig ein, nach einen kleinen Drink geht es früh ins Bett...

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