Tag 5: Sommer und dänisches Feeling
Wie hat Albert Hammond so schön gesungen: It never rains in southern California....Hm, da sind wir und es ist alles naß.
Na gut, kann ja mal passieren, aber wir haben es auch schon geschafft dass es in Namibia nach 10 Jahren das erste mal wieder geregnet hat und auch da waren wir in der ersten Reihe dabei 😎
Egal, nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir nach Santa Barbara, ein Küstenort der sehr schön sein soll, wie wir so gehört und gelesen haben. Und so ist es auch, wir parken direkt am Pier für 6$ pro Stunde, auf diesem Parkplatz wurde ein bestimmter Bereich für Wohnmobile freigehalten. Der Ort an sich ist wirklich schön mit kleinen Geschäften und Restaurants, einem super breiten Sandstrand mit großzügiger Promenade. Im Sommer ist hier bestimmt die Hölle los, für uns war es sehr entspannt.
Nach einer kleinen Souvenir Shoppingtour sitzen wir wieder im RV (um mal amerikanisch zu klingen 😉) und fahren ins landesinnere nach Solvang. Es geht ein wenig durch die Berge mit mehr oder weniger vollen Straßen und nur wenige Meilen später kommt auch die Sonne raus und es wird richtig warm, das Kalte ist halt wieder ein Küstenproblem.
Der Ort Solvang wurde von dänischen Einwanderern gegründet und soll der Nachbau einer dänischen Kleinstadt sein. Nun ja, wir kennen Dänemark etwas anders, aber sehenswert ist dieser Ort auf jeden Fall, an jeder Ecke sind kleine Cafes und Shops und ein Weihnachtsladen....richtig, ein Weihnachtsladen der das ganze Jahr in Kalifornien in einer nachgebauten dänischen Stadt Weihnachtszubehör verkauft, was es nicht alles gibt 😁
Natürlich haben ihn uns angesehen und gekauft wurde auch eine Kleinigkeit. Eine kleine Stärkung haben wir uns noch in der Solvang Bakery gegönnt, danach mussten wir auch langsam wieder los, wir haben schließlich noch etwa 3 Stunden Fahrt vor uns.
Die Strecke verlief recht unspektakulär über den Highway 101 der immer ganz gut zu befahren war, so langsam gewöhne ich mich an die Größe und das Fahrverhalten des Mobils, es ist halt alles ein wenig rustikaler. Wir halten uns präzise an die Geschwindigkeitsbegrenzung von meist 65 Meilen und sind damit fast die Einzigen. Bei Überholvorgängen bin ich immer wieder überrascht, wie viel Leistung das Mobil wohl haben muss, die Beschleunigung ist beeindruckend, werde mal die Papiere durchforsten.
Gegen 18:30 kommen wir auf dem nächsten Campingplatz an, wieder an der Küste und wieder bei Wolken und niedrigen Temperaturen wie die Wetter App uns schon verraten hat, wor wenigen Minuten sind wir noch bei 25°C durch die Berge gefahren. Auch dieser Platz ist wieder ein reiner Stellplatz in der Nähe von Montery und mit knapp über 80$ einer der günstigen in dieser Gegend, immerhin mit Strom und Wasser. Die Pickup Dichte ist auch hier einfach beeindruckend, hier muss sich jeder gegenseitig mit Leistung überbieten.
Den Rest des Abends nutzen wir mit der Technik, hier gibt es WLAN und der Blog kann endlich weiter geschrieben werden 😉
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